Die Entgiftung

Etwas muss sich verändern. Aber was und vor allem: wie?

Die Entgiftung

Das grundlegende Fundament für alle weiteren Schritte auf dem Weg Weg zur Genesung ist die  Entgiftungstherapie – in diesem Fall in der Eifel im ambulanten Rahmen. In der Regel führe ich individuelle Einzelentgiftungen oder ein Detox-Seminar in einer kleinen Gruppe durch. Deshalb  wohnen Sie in einem kleinen schicken Haus/ Hotel in direkter Praxisnähe. Bitte schauen Sie unter dem folgenden Punkt Entgiftung, um zu erfahren, wie diese nach dem Elektroakkupunktur Verfahren von Dr. Meg Pattersen abläuft. Ich  behandeln neben Alkohol alle gängigen Schmerzmittel, sprich Opiate und Opioide, sowie GHB, Kokain Cannabis und andere mehr.  Nach der fünftägigen Entgiftung gehen Sie nach Hause und machen ambulant weiter oder begeben sich in eine andere  Therapie – in eine Einrichtung Ihrer Wahl. Die ambulante Entgiftung ist  sicher die erste Präferenz nach einem Rückfall von kurzer Dauer.

 

„Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Angst und Schamgefühle verfolgen alkohol- und drogenkranke Menschen und deren Angehörige meist jahrelang”.

 

Wir zeigen Ihnen einen Lösungsweg, der nachhaltig, diskret und effizient ist! Einen Weg über eine sanfte, schnelle Entgiftung und eine selbstgewählte, optionale Entwöhnungstherapie. A. Wir beginnen mit der Entgiftungstherapie in Deutschland (oder den Niederlanden) im ambulanten Rahmen. Während unserer Behandlung führen wir in der Regel Einzelentgiftungen durch. Bitte schreiben Sie uns eine kurze Mail – wir rufen zurück und stimmen kurzfristig einen Termin mit Ihnen ab. Auch für Betroffene mit Partnern möglich. B. Sie können nach der der Entgiftung optional eine Entwöhnungstherapie in Thailand oder auf Bali buchen. Die Länge Ihres Aufenthaltes bestimmen Sie in Absprache mit uns selbst – dies sind in der Regel drei Wochen – eine Verlängerung bis zu zwei Monaten sind möglich. Es geht nicht um die Länge der Therapie, sondern um die Qualität und Intensität”.

  • Die Entgiftung läuft schnell, sanft und komplikationslos innerhalb von meist 5 bis 10 Tagen.
  • Wir sind Experten in Sachen Sucht mit 15 Jahre Erfahrung in der erfolgreichen Behandlung.
  • Bei der Entwöhnung ist maximale Diskretion garantiert durch eine Therapie im Ausland in exzellenten Kliniken und ohne Erfassung elektronischer Daten.
  • Erholung, Abstand und Auszeit von alten Gewohnheiten und dem suchtfördernden Umfeld.
  • Eingehen auf individuelle Bedürfnisse in vielen therapeutischen Einzelgesprächen.
  • Hervorragende klimatische Bedingungen und Umgebung für einen neuen Start.
  • Die Selbstbetroffenheit der Therapeuten ist uns ein Anliegen.
  • Kleine Therapiegruppen in familiärem Ambiente – Sprache in der Therapie ist Englisch.
  • Keine Kasernierung in einer Großklinik.
  • Wir begleiten Sie von Beginn an persönlich und regeln alle nötigen Schritte.

“Etwas nur zu wissen genügt nicht
– Du musst es auch anwenden. Etwas nur zu wollen genügt nicht
– Du musst es auch tun”

J.W.Goethe

Einzelgespräche

“Du kannst die Wellen nicht aufhalten, aber Du kannst lernen, sie zu reiten.“

„Die gute Nachricht: Du kriegst Deine Gefühle zurück. Die schlechte Nachricht: Du kriegst Deine Gefühle zurück.“

Für die psychotherapeutische Aufarbeitung von Problemen im Zusammenhang mit der Alkoholsucht, aber auch der Medikamenten- oder Drogensucht gibt es keinen Königsweg. Am Anfang der Gespräche stehen meist Fragen zur derzeitigen Befindlichkeit des Klienten sowie zur Selbsteinschätzung seiner aktuellen Situation. Erst nachdem eine solide Vertrauensbasis geschaffen ist, können Therapeut und Betroffener gemeinsam eine gezielte Aufarbeitung der suchtbedingten Konflikte in Angriff nehmen. Das Ziel jeglicher Intervention besteht darin, dem Hilfesuchenden seine problematische Situation und deren Konsequenzen selbst erkennen zu lassen. Als Sucht-Verursacher, -Auslöser und -Verstärker sind sie für eine produktive Aufarbeitung von Mechanismen der Abhängigkeit von größter Relevanz. Die psychologischen Einzelgespräche, die Sie als Teilnehmer bei uns haben werden, basieren auf einem lösungsorientierten und praktischen Ansatz. Der missbräuchliche Konsum ist oft als eine Art von Selbsttherapie innerer Konflikte zu betrachten ist, die aus der Sicht des Gastes auf andere Weise nicht zu bewältigen oder zu lösen wären.

 Diese suchtrelevanten inneren Spannungszustände sollen daher erst einmal aufgedeckt und in Gesprächen thematisiert werden. Viele Suchtkranke sehen keineswegs im Suchtstoff die Ursache für ihre Probleme, sondern in anderen „Minenfeldern“ wie Partnerschaft, Berufsleben, ihrer finanziellen Lage usw. Diese Konfliktbereiche nehmen dementsprechend – neben der Beschäftigung mit dem Suchtverhalten selbst – einen großen Raum im therapeutischen Gespräch ein.

 

 

Ihr Nutzen

  • Sie werden offener für therapeutische Maßnahmen und Erfolge
  • Ihre Motivation wird gestärkt
  • Ihr Leidensdruck nimmt mit zunehmender Erkenntnis ab
  • Ihre Fähigkeit zur Eigenverantwortung wächst
  • Ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wird gestärkt
  • Sie formulieren gemeinsam neue Lebensziele

Die 12 Schritte Gruppe

„Es ist ein einfaches Programm für komplizierte Leute.“

„Zusammen stellten wir uns einen Rahmen vor, in dem unsere Patienten die Stille unserer Berge und die Weite unserer Wüste genießen würden. Wir wollten kein Krankenhaus, sondern ein Zentrum, wo die Hilfesuchenden ein Gefühl von Heimat weit weg von zu Hause finden würden…….Unsere Berufung hier ist, wirksame Dienste bereitzustellen, damit Frauen, Männer und Familien den Genesungsprozess beginnen können.“ Betty Ford zur Entstehung ihres ersten Zentrums für Alkoholkranke Die 12 Schritte sind einerseits aus der Erfahrung bitterer Not und andererseits aus dem Erleben des Freiwerdens durch die Erfahrung einer Kraft, die größer als die Ihre ist, entstanden. Sie sind keine Gebote oder Verbote, sondern Erfahrungsangebote. Dieses Genesungsprogramm ist nicht für Theoretiker und Diskutierer, sondern für Menschen in Not, die ihre Ohnmacht gegenüber ihrer Abhängigkeit, ihrer Begrenztheit und ihren Fehlverhaltensweisen erkannt und zugegeben haben. Erst durch das Leben mit den Schritten zeigen sie ihren echten Wert. Ob ein Stuhl hält, was er verspricht, nämlich eine Sitzfläche zu sein, klärt man nicht durch Diskutieren, sondern indem man sich draufsetzt. In unseren Seminaren werden die 12 Schritte von selbst betroffenen heutigen Therapeuten mit Ihnen besprochen und erarbeitet. Dabei geht es nicht um ein theoretisches Konzept, sondern um erlebte Wirklichkeit. Gehören die zwölf Schritte in englischsprachigen Ländern der Welt absolut zu einem Muss in der Therapie, so sind sie leider bei uns viel zu wenig bekannt.

Gehören die zwölf Schritte in englischsprachigen Ländern der Welt absolut zu einem Muss in der Therapie, so sind sie leider bei uns viel zu wenig bekannt. Wir müssen feststellen, dass zwischen dem 12-Schritte-Programm und vielen professionellen Therapiekonzepten prinzipielle Unterschiede bestehen. Während psycho- und sozialtherapeutische Konzepte Kopfkonzepte sind, die aufgrund durchdachter und meistens auch wissenschaftlicher Überprüfung entwickelt wurden, sind die 12 Schritte seit fast 70 Jahren ein reines Erfahrungsprogramm, das durch Kapitulation, Loslassen, Anvertrauen und Übergabe nacherfahren werden kann. Das aber fällt vielen so lange schwer, so lange sie glauben, etwas festhalten zu können oder zu müssen. Da Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenkrankheit alle Lebensbereiche infiltriert und schädigt, kann nicht Abstinenz allein das Genesungsziel sein. Abstinenz ist Voraussetzung, um körperlich, seelisch, sozial und spirituell zu gesunden und ein neues Leben aufbauen zu können. Die Entscheidung zum Konsumverzicht ist die Kehrtwende vom Weg der Selbstzerstörung zum Weg der Genesung. Wenn jahrelang bestimmte Gewohnheiten und Denkmuster eingeschliffen wurden, kann der Bremsweg sehr lang sein. Auch der Weg in die Suchterkrankung ist lang und führt nicht selten zum Tod oder ins Irrenhaus. Der Weg der Genesung ist länger und führt ins Leben.

Psychoedukation

„Ein Suchtkranker ist ein Mensch, der umarmt werden möchte, während er sich isoliert“

Ziel in der PE ist, die Erkrankung besser zu verstehen und somit besser mit ihr umgehen zu können. Persönliche Erfahrungen mit der eigenen Erkrankung werden mit dem gegenwärtigen Wissen über die Erkrankung verknüpft. Auch wird auf eigene Ressourcen und Möglichkeiten zurückgegriffen, um mögliche Rückfälle zu vermeiden und so selbst langfristig die eigene Gesundheit zu stabilisieren. Die lückenlose Aufklärung unserer Gäste über die Entstehung und die Bedingungen, die zur Chronifizierung der Störung beitragen, bilden einen wichtigen Teil der Basis für eine Genesung. Da es den Betroffenen und Angehörigen oft schwerfällt, die Diagnose Abhängigkeit zu akzeptieren, hat die Psychoedukation auch die Funktion, die Stigmatisierung der Sucht zu vermindern und Barrieren zum Aufsuchen einer Behandlung abzubauen. Der Einblick in die Ursachen und Wirkungen der eigenen Krankheit, sowie der geschärfte Blick für Zusammenhänge wirken sich positiv auf die Behandlung und den weiteren Verlauf der Genesung aus. Wird der Betroffene doch nun aktiv in das Behandlungskonzept mit einbezogen und behandelt seine Krankheit im gemeinsamen Austausch sozusagen ‚gleichberechtigt‘ mit seinem Therapeuten. Eine gesunde Grundlage für einen gemeinsam erarbeiteten Behandlungserfolg. Das Rückfallrisiko kann so deutlich gesenkt werden. Betroffene und insbesondere Angehörige, die über das Krankheitsbild genauer informiert sind, fühlen sich weniger hilflos! Wichtige Elemente sind.

  • Informationsvermittlung (Symptomatik der Sucht, Ursachen, Behandlungskonzepte etc.)
  • emotionale Entlastung (Verständnis fördern, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, Kontakte etc.)
  • Unterstützung einer medikamentösen oder psychotherapeutischen Behandlung, indem die Kooperation zwischen Therapeuten und Patient gefördert wird
  • „Hilfe zur Selbsthilfe “ (Krisensituationen werden frühzeitiger erkannt und führen zu entsprechenden selbständigen Schritten).

Viele unserer Teilnehmer haben sich durch ihr Suchtproblem von ihren Mitmenschen entfernt. Sie können sich nur schwer vorstellen, über Privatangelegenheiten mit Menschen zu sprechen, die ihnen zunächst fremd sind und haben dabei oft Schamgefühle zu bewältigen. Unkenntnis darüber, was bei einer Gruppenteilnahme erwartet wird, Befürchtungen, missverstanden und mit der eigenen Problemansicht nicht akzeptiert zu werden, stehen oft vor der Kontaktaufnahme zu einer Gruppe. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich innerhalb des geschützten Rahmens mit ihren Befürchtungen auseinanderzusetzen und ihnen nicht weiter auszuweichen. So ist es möglich, einen ersten wichtigen Schritt zur Bewältigung ihrer Probleme zu leisten. Das Kennenlernen der übrigen Teilnehmer in aufgelockerter Form und das Sprechen über eigene Befürchtungen und Erwartungen wirkt oft befreiend und mildert den Druck, dem sich viele Teilnehmer anfangs ausgesetzt fühlen. Die Erfahrung, dass andere in ähnlichen Problemlagen feststecken und die sich entwickelnde Solidarität untereinander gibt Sicherheit und macht Mut, über Probleme zu sprechen, welche bislang möglichst verschwiegen wurden. Auch wieder ein Schritt in die richtige Richtung! Jedes Gruppenmitglied behält die Eigenverantwortung, und die Schweigepflicht bleibt stets gewahrt. Eine ausgewogene Mischung der Interessen der einzelnen, der Gruppe und der Sachthemen ist für den Erfolg der Gruppentherapie von entscheidender Bedeutung, und hier liegt unsere besondere therapeutische Verantwortung.

Mindfulness

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ – Viktor E. Frankl \“Achtsamkeit\“ – wurde vor 30 Jahren von John Kabat-Zinn einer Universitätsklinik in Massachusetts (USA) entwickelt und eingeführt und wird heute weltweit an vielen Kliniken, sozialen, sowie pädagogischen Institutionen mit großem Erfolg angeboten. Durch Mindfulness wird ein bewusster und konstruktiverer Umgang mit Stress im Alltag erreicht. Jeder, der mit einer Sucht lebt, weiß, dass Stress der Brandbeschleuniger schlechthin ist. Es geht darum, die Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Situation – ins Hier und Jetzt – zu lenken, auf den aktuellen Moment, und nicht in Erinnerungen, Vergangenheitsgrübeleien oder Zukunftsplanungen gefangen zu sein oder zu bleiben. Ein Ansatz, das Prinzip der „Achtsamkeit“ für therapeutische Zwecke bei Suchterkrankungen einzusetzen, kommt von Alan Marlatt aus den USA. Achtsamkeitsbasierte Prinzipien werden zunehmend für die Rückfallprophylaxe eingesetzt. Abhängiges Verhalten ist häufig damit verbunden, den aktuellen Zustand nicht akzeptieren zu können. Die Gegenwart ist bei Suchtkranken oft so negativ besetzt, dass sie nur durch das nächste Glas „verschönert“ werden kann. Durch Achtsamkeit übt der Patient, sich der ablaufenden Gedanken und Gefühle bewusst zu werden, sie zu akzeptieren und das Leben von Moment zu Moment zu erleben. Durch gezielte Achtsamkeitsübungen werden unsere Teilnehmer von Beginn darin unterstützt, sich vom destruktiven Kreislauf schädlicher Verhaltensweisen zu befreien. Mit der Risikosituationen kann in Zunft viel umsichtiger und effektiver umgegangen werden. Das Rückfallrisiko wird stark reduziert.

Ihr Nutzen

  • Ihr Rückfallrisiko wird verringert
  • Sie lernen, sich bewusst zu entspannen und Stress zu bewältigen
  • Sie empfinden inneren Frieden und Gelassenheit
  • Sie handeln aktiv und selbstbestimmt statt passiv zu reagieren
  • Sie haben mehr Kontrolle in Risikosituationen

In der Mindfulnessgruppe erlernen Sie das Mindfulness-Werkzeug und nehmen es als stabilisierendes und eigenes Werkzeug mit nach Hause.

Integrale Medizin

„Es ist keine Schande, suchtkrank zu sein. Aber es ist eine Schande, nichts dagegen zu tun.“

Während des Aufenthaltes in unserem Gästehaus bleibt der Arzt ein wichtiger Ansprechpartner für den Teilnehmer. Er legt nach dem Erstgespräch und der Diagnose gemeinsam mit Ihnen den Behandlungsplan und die möglichen naturheilkundlichen Zusatztherapien fest. Diese Abstimmung ist uns wichtig. Begründer der „Orthomolekularen Medizin“ ist der amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling: „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch Veränderung von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ Dies heißt nichts anderes, als dass dem Körper täglich ausreichend Mikro-Nährstoffe wie z. B. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe zugeführt werden müssen, um ihn leistungs- und widerstandsfähig zu erhalten sowie vor Erkrankungen zu schützen. Im Erstgespräch wird der Einsatz von orthomolekularen Präparaten besprochen – wir beziehen uns hier im Besonderen auf eine Studie des Max-Planck-Instituts über die Langzeitfolgen von Alkohol und Drogen, die wir jedem Patienten gerne näher erläutern.

Ihr Nutzen

  • Sie erhalten einen individuellen Behandlungsplan
  • Die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Behandlung nimmt zu
  • Sie erhalten die beste medizinische Grundversorgung

In den ersten Tagen des Verbleibs werden Sie täglich durch unseren Suchtmediziner zu einem kurzen Gespräch eingeladen. Diese individuellen Gespräche bleiben auch nach der Entgiftung wichtiges Element der Behandlung – wenn auch in geringerer Frequenz. Weitere Bestandteile der integralen medizinischen Behandlung können, je nach Absprache, ergänzende Behandlungen sein,

so zum Beispiel Akupunktur, Hochdosisinfusionen oder Massagen. Wellness Die Ergänzung der Therapie durch Physiotherapie, entgiftende Massagen, die Einbindung von Sauna, Fitnessraum und gesunder Ernährung mit entsprechender Beratung sollen Ihrem Körper helfen, schnellstmöglich wieder in eine gesunde Balance zu finden. Die Selbstheilungskräfte werden mobilisiert und das kybernetische Regelsystem findet wieder zu einer Stabilität zurück, die nötig ist um dem Alltagsstress gelassener begegnen zu können. Ein Grundstein der Prophylaxe auf körperlicher Ebene wird hier gelegt. Unsere Physiotherapeuten, die über ein Arsenal an europäischen und asiatischen Massage- und Übungsmethoden verfügen, können gezielt Verspannungen und Blockaden lösen. Ihr Nutzen

  • Der Einsatz von Arzneimitteln wird stark reduziert
  • Unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten werden reduziert
  • Ihre Stimmungslage bessert sich

Sport

Langeweile, Leere und das Gefühl, dass Ihnen \“die Decke auf den Kopf fällt\“, können, wie Sie es sicherlich aus eigener Erfahrung kennen, unerwünschte Gedanken an Alkohol, Drogen und Konsum auslösen. Zu einem Leben ohne Alkohol und Co. gehört deshalb selbstverständlich auch eine positive und sinnvolle Freizeitgestaltung. Wir legen deshalb in der Therapie den Focus auf ein an Ihr Vermögen angepasstes Training, um gezielt wieder Kondition aufzubauen. Daneben lebt der Spaß an der Freizeit vor allem von spontanen Einfällen und Impulsen. Wir initiieren, unterstützen, begleiten und ermöglichen jedes erdenkliche (suchtmittelfreie) Freizeitvergnügen: Kraftsport, Ausflüge, Kino, Grillen, Kanutouren, Spiele, Sauna, Billard, Basteln und Werken, Video, Schwimmen, Einkaufen, Angeln, Kultur, Kegeln, Solarium usw. Als feste Angebote finden eine morgentliche Lauf- bzw. Walkinggruppe statt. Ihre Initiatiativen werden gerne aufgenommen und wennmöglich umgesetzt. Die Umgebung lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.

 Familie

Die Familientherapie ist eine Form der Systemischen Therapie. Vor dem Hintergrund der Sucht sollen Beziehungsmuster aufgedeckt werden, die zur Entstehung und Vertiefung der Alkoholabhängigkeit geführt haben und noch führen. Dabei ist vor allem die Co-Abhängigkeit von Partnern ein wichtiges Thema therapeutischer Aufarbeitung. Viele Suchterkrankte nutzen bestimmte, an die Abhängigkeit gebundene Verhaltensmuster, um Nähe und Distanz zu wichtigen Bezugspersonen zu regulieren (durch Trennung, Opferverhalten und andere manipulative Strategien). Solche destruktiven Muster gilt es aufzudecken. Es ist der in letzter Instanz wichtigste Teil auf dem Weg ins suchtfreie Leben.

Enge Bezugspersonen sind eingeladen in der letzten Woche am gemeinsamen Genesungsprogramm teilzunehmen.

Nur so ist eine dauerhafte Abstinenz auf Dauer möglich. Hierzu gehören Beziehungsgespräche mit dem Ehepartner, die Sensibilisierung der Kinder von Suchtkranken, Verwandte und/oder andere enge Bezugspersonen, Teilnahme an Selbsthilfegruppen und i.d.R. psychotherapeutische Nachbetreuung. Dieses Angebot ist gesondert kostenpflichtig und optional. Wir alle haben eine Familie, aus der wir stammen, und mit der wir unabänderlich verbunden sind. Unser Handeln, unsere Beziehungen oder unsere Gesundheit sind eine Folge dieses Familiensystems. Aggressivität, Ängste und Abhängigkeiten können die Folge von Verstrickungen im Familiensystem sein, von denen die Betroffenen gar keine Ahnung haben. Die Systemische Familienaufstellung ist ein verblüffend einfaches und faszinierendes Hilfsmittel, um diesen Themen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen.

Ihr Nutzen

  • Verarbeitung von tragischen Situationen
  • Unbewusste Verstrickungen werden gelöst
  • Alte Muster werden aufgebrochen
  • Finden von Lösungen im privaten wie im beruflichen Umfeld

Allgemeine Vorteile Keine Kasernierung in einem „sterilen“ Krankenhaus oder Fachklinik für Suchtkranke, sondern in einem guten Haus mit vielen Annehmlichkeiten wie Sauna und Fitnessraum. Andere Aktivitäten sind fester Bestandteil des Aufenthaltes: z.B. Marktbesuche, Wanderungen, Stadtbummel, Schwimmbadbesuche, sowie Angebote für physiotherapeutische Massagen, Yoga und zusätzliche naturheilkundliche Behandlungen.

  • Eine realitätsnahe Atmosphäre (wie im richtigen Leben)
  • Die sanfte Entgiftung, schnell und ohne Ängste und Schmerzen (NES)
  • Mit einem ganzheitlichen Behandlungs- und Genesungskonzept für Menschen mit Burn-Out Syndrom, Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit, bzw. Beikonsum
  • Ein Team von Menschen mit hoher fachlicher Kompetenz, dass Ihre Probleme nicht nur versteht, sondern in der Vergangenheit teilweise selber betroffen war.
  • Die Einbeziehung neuer therapeutischer Erkenntnisse aus dem englischsprachigen Raum z.B. Mindfulness
  • Einbeziehung des 12 Schritte Programm, von dem Prof. Dr. med. Lothar Schmidt (ehem. Med. Leiter der Charité, Berlin) und Dr. James West (ehem. Medical Director des Betty Ford Centers, USA) mit ihren Jahrzehnte langen Erfahrungen gesagt haben, es sei das beste Programm überhaupt für Menschen mit einem Suchtproblem
  • Wir arbeiten nur in kleiner und familiärer Gruppe
  • Menschen die zu uns kommen sind auch Patienten, in erster Linie aber sie sind unsere Gäste
  • Ganzheitliche Regeneration – Körper, Geist, Seele verbunden mit den Sinnfragen des Lebens. Therapie in Kombination von Erholung und … Therapie darf auch Spaß machen
  • Wir legen größten Wert auf absolute Diskretion und Anonymität. Es gehen keine Informationen an Dritte.
  • Begleitung auf dem Weg danach mit Nachsorge über einen längeren Zeitraum – angepasst an Ihre persönlichen Wünsche bzw. Bedürfnisse

Für unsere Therapeuten ist Alkoholismus oder eine Drogenabhängigkeit nicht graue „Lehrbuchtheorie“. Die Thematik Alkohol- und Drogenabhängigkeit ist ihnen aus eigener Lebenserfahrung vertraut. Nur so können wir tiefgreifend auf die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Teilnehmer eingehen und sie auch erfüllen. Die Therapeuten dienen nicht nur als Modell für die Genesung von einer Alkohol- oder Drogensucht, sondern auch als lebender Beweis dafür, dass unsere Philosophie der Eigenverantwortung funktioniert. Bewusst haben wir hier auch, nach teils eigener mehrjähriger Arbeit in den Niederlanden, das niederländische Modell des „Ervaringsdeskundigen“, der Therapeut mit Erfahrungshintergrund übernommen,d.h. einige unserer Therapeuten haben eigene Suchterfahrungen. Nüchternheit ist für uns kein Schlagwort. Sie wird von einigen unserer Therapeuten nachweislich mit viel Lebensfreude gelebt. Im Mittelpunkt steht bei uns nicht der Mensch als Alkoholkranker, sondern der Alkoholkranke als Mensch. Ziel unserer Alkoholtherapie ist – verbunden mit Fragen nach dem Sinn des Lebens – die körperliche, geistige und emotionale Genesung. Sie werden Ihr Leben wieder aus eigener Kraft, aktiv und selbstverantwortlich in die Hand nehmen: Durch Wandel mit neuen Perspektiven und ohne psychoaktive Substanzen.“, „Therapieformen“,

Abhängigkeit ist eine Krankheit die Dir ständig vorgaukelt, keine Krankheit zu sein.

Unser Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die sofortige Hilfe wünschen und eine kompetente, vertrauensvolle Betreuung benötigen. Es gibt an keiner Stelle eine Weitergabe wie auch immer gearteter Information an Dritte – es sei denn dies wird ausdrücklich von Ihnen gewünscht.

Aus diesem Grund werden alle Informationen diskret, anonym und nicht in elektronischer Form verarbeitet oder weitergeleitet. Wir entscheiden mit Ihnen zusammen insbesondere auf Grund der vorliegenden Informationen, welche der mit uns zusammenarbeitetenden Kliniken für Sie am ehesten in Betracht kommt. Wir erarbeiten mit Ihnen einen persönlichen Plan mit konkret formulierten Behandelzielen. Wenn es Ihr Wunsch ist nehmen wir Ihr direktes persönliches Netzwerk in der Therapie ein Stück weit mit. Die Behandlung einer Abhängigkeitserkrankung ist effektiver, wenn die darunter liegende Problematik berücksichtigt wird. Die Abhängigkeitserkrankung steht ja meist nicht alleine im Raum, oft spielen Angst, Depression, ADHD, Burn-out oder andere Ursachen eine nicht unerhebliche Rolle. Eine persönliche und professionelle Reise-Begleitung in die Klinik Ihrer Wahl, als sichere und angenehme Umgebung ist nach Absprache immer möglich.

Die Entwöhnungstherapie nach Entgiftung wird gewährleistet durch unsere hochwertigen Partnerkliniken in Thailand, Bali oder in der Schweiz.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch vorab oder in der Entgiftung. Die Sprache in den Therapiezentren ist selbstverständlich Englisch, wobei ein Sprachniveau B2 völlig ausreichend ist. Treffen Sie uns vorab in unseren Räumen in Hamburg oder München – wir beraten Sie aber auch gerne bei Ihnen zu Hause ganz privat und persönlich.

Die Aussicht, durch die Erforschung der Drogen zu einem Verständnis der Drogensucht zu kommen, ist ungefähr so groß wie die Aussicht, die Bedeutung von Weihwasser durch die Erforschung von Wasser zu begreifen.   

T. Szasz

 

Abhängigkeit ist eine Krankheit die Dir ständig vorgaukelt, keine Krankheit zu sein.

Sie können nach der Entgiftung bei uns jederzeit anschließend eine weitere Entwöhnungstherapie anschließen. Sie wird gewährleistet durch unsere Partnerkliniken in Thailand oder Südafrika. Näher Einzelheiten erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch vorab oder in der Entgiftung. Die Sprache in den Therapiezentren ist selbstverständlich Englisch, wobei ein Sprachniveau B2 völlig ausreichend ist. Die Aussicht, durch die Erforschung der Drogen zu einem Verständnis der Drogensucht zu kommen, ist ungefähr so groß wie die Aussicht, die Bedeutung von Weihwasser durch die Erforschung van Wasser zu begreifen.

 T. Szasz

Das Aufnahmegesräch

Grundsätzliche Aufnahmebedingung ist ein ausführliches Gespräch oder Telefonat des Teilnehmers mit unserem Arzt oder der therapeutischen Leitung. Angehörige können ebenfalls gerne ein erstes Gespräch mit uns führen und wir sehen es sehr gerne, wenn Familie oder Partner „mit im Boot“ sind. Allerdings können sie das Gespräch mit dem Betroffenen nicht ersetzen.

Das Aufnahmegespräch kann in unseren Räumen, in Hamburg oder München erfolgen, oder auch im privaten Rahmen bei Ihnen Vorort. Die Kostenpauschale hierfür kann auf die spätere Teilnahme angerechnet werden.

Im Aufnahmegespräch wird Ihre Motivationslage dahingehend abgeklärt, in wie weit Sie bereits Ihr künftiges, abstinentes Leben geplant haben, bzw. welche Schritte Sie beabsichtigen in diese Richtung zu tun. Wir wollen dadurch eine sogenannte „Drehtüren“-Entgiftung vermeiden, bei der die/der Abhängige nach kurzer Zeit wieder rückfällig wird. Durch eine gute gemeinsame Planung erhöhen sich die Chancen auf Erfolg nachweislich. Daneben führen wir ein ausführliches medizinisches und psychologisches Anamnesegespräch durch. Dabei geht es darum, welche Substanzen in welchen Mengen Sie nehmen, ob Beigebrauch vorliegt – ob es zusätzliche medizinische Probleme gibt, ob psychische Probleme / Auffälligkeiten bestehen – welche Erfahrung Sie schon mit Entgiftungen / Therapien gemacht haben und last but not least um Ihr soziales Umfeld (Partnerschaft / Arbeit).